Jahreslosung 2021

Ostern jenseits von Kreuz und Tod

(Quelle: evangelisch.de)
Das Osterfest erinnert an die Auferstehung Jesu Christi, die sich nach biblischer Überlieferung in den frühen Morgenstunden des Ostersonntags ereignete. Christen begreifen dieses Ereignis als Befreiung von der Macht des Todes. Darum feiern sie Ostern das Fest der Hoffnung, dass das Leben – in gewandelter Form – über den Tod hinausreicht.

Jeder Sonntag ist Auferstehungstag

Die Erinnerungen an die letzten Tage im Leben von Jesus Christus, an seinen Tod und die Auferstehung, erhielten nach und nach eine feste Gestalt und einen Platz im Leben der christlichen Gemeinden. So feiern Christen mit jedem Sonntag den Auferstehungstag, der seither als als Feiertag, als Tag des Herrn galt. Und Ostern voran geht die Karwoche, die an Leiden und Tod Jesu Christi am Kreuz erinnert. Am Gründonnerstag das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern nachvollzogen, der Karfreitag steht ganz unter dem Zeichen seines qualvollen Todes.

In der Morgendämmerung wird die Osterkerze entzündet

Das Fest der Auferstehung wird in den christlichen Kirchen besonders gefeiert. In der Osternacht vom Karsamstag auf Ostersonntag wird in der Morgendämmerung die Osterkerze entzündet. Sie ist ein Symbol der Auferstehung, des Sieges des Lebens über den Tod. Die liturgische Farbe ist Weiß, als Farbe Jesu Christi und des Glanzes seiner Auferstehung.

Wurzeln liegen im Pessach-Fest

Das Osterfest fällt in die Zeit des jüdischen Pessach-Festes und hat darin seine Wurzeln. Das Hebräische “Pessach” bedeutet “Verschonung”. Es erinnert daran, dass die Erstgeburt der Israeliten beim Auszug aus der ägyptischen Sklaverei verschont blieb, während die Nachkommen der Ägypter sterben mussten. Die Häuser wurden zur Unterscheidung mit Lammblut gekennzeichnet. Daran erinnert das Lamm, das am Pessach-Fest geschlachtet und gegessen wird. Und Jesus, dessen Tod am Kreuz Christen als einziges letztgültiges Opfer für alle Menschen verstehen, wird deshalb auch als Lamm Gottes bezeichnet oder in der Kunst so dargestellt.

Dieser Beitrag erschien erstmals im März 2013.

Hier finden Sie den aktuellen Gottesdienstplan!

Bitte beachten Sie die aktuellen Gottesdienstzeiten, mehr Informationen finden Sie hier.

25. April, 10.00 Uhr, einen Wohnzimmer-Gottesdienst mit Pfrin. Dr. Ann-.Cathrin Fiß  (ob wir diesen Gottesdienst präsentisch feiern können, machen wir abhängig von den aktuellen Inzidenzwerten im Kreis HEF-ROF. Ansonsten feiern wir via Zoom).

ZOOM-Gottesdienst mit Abendmahl

Immer am letzten Sonntag des Monats feiern wir Kindergottesdienst.
Das nächste Mal am 2. Mai 2021. Dann zum Thema “Martin Luther”.
In Pandemiezeiten treffen wir uns via ZOOM, sonst live im Martin-Luther-Haus, gegenüber der Evangelischen Stadtkirche. Los geht`s immer um 10 Uhr.

Gottesdienste in der Stadt- und Johanneskirchengemeinde in der Corona-Zeit

Die wiederholt hohen Inzidenzwerte vor Ort haben uns dazu bewogen, vorerst keine Präsenzgottesdienste zu feiern. Anders als um Weihnachten herum, sind die Infektionen diesmal breiter in der allgemeinen Bevölkerung verteilt, wie unter anderem die Schließung einiger Kindertagesstätten durch den Landkreis zeigt. Darum feiern wir bis auf weiteres den Gottesdienst digital. Bitte tragen Sie Ihren Teil zur Bekämpfung der Pandemie bei: Halten Sie Abstand, tragen Sie eine Maske, waschen Sie sich regelmäßig die Hände.