Auf der Bank ist noch Platz – Kirchenedition

Sie suchen Zuspruch, ein Gespräch oder freuen sich auf warmen Tee?
Dann kommen Sie in die Stadtkirche.
Die neuen Termine sind:
10. Februar, 17.00h bis 18.00h
12. Februar, 10.00h bis 11.00h
15. Februar, 10.00h bis 11.00h
17. Februar, 17.00h bis 18.00h
19. Februar, 10.00h bis 11.00h
24. Februar, 17.00h bis 18.00h
26. Februar, 10.00h bis 11.00h

„Auf der Bank ist noch Platz“ findet zunächst Februar über statt.

Eine starke Stimme Zwölf evangelische Kirchengemeinden sind dem neuen Zweckverband für Kinder-Tageseinrichtungen beigetreten

Am 1. Januar 2021 hat der neue Zweckverband Evangelische Tageseinrichtungen für Kinder im Kirchenkreis Hersfeld-Rotenburg Süd seine Arbeit aufgenommen. Er unterstützt nun als Träger zwölf Kindergärten und Kindertagesstätten der Gemeinden Hohe Luft, Johanneskirche, Martinskirche, Eichhofkirche, Stadtkirche, Niederaula, Niederjossa, Wippershain („Hummelnest“), Philippsthal („Kleine Landgrafen“), Kleinensee, Schenklengsfeld („Die Spielstunde“) und Neukirchen. Pfarrer Ingo Schäfer von der Martinskirche und Rahel Krause, Leiterin des Kirchenkreisamtes Hersfeld-Rotenburg, leiten zusammen den neuen Verband. Dessen Aufgaben haben sie bereits im August übernommen und sich aufgeteilt. Während Krause sich um finanzielle Aspekte kümmert, landen Personalangelegenheiten auf Schäfers Tisch, der mit einer halben Stelle den Vorsitz innehat. Der Prozess zum Zusammenschluss sei ein längerer gewesen, schilderte Schäfer. Ein synodaler Beschluss, mit dem Kirchenmitarbeitende ihren Wunsch zum Ausdruck gebracht hatten, von den stark in Anspruch nehmenden Aufgaben im Kindertagesstättenbereich entlastet zu werden, war der Grundstein. Vorbild für die Gründung des Zweckverbandes Süd war der bereits am 1. August 2015 gegründete Zweckverband Nord, der die Trägerschaften der Kirchengemeinden „St. Georg“ in Rotenburg, „Arche Noah“ in Bebra, „Regenbogen“ in Ronshausen, „Sonnenschein“ in Hönebach,„Schatzinsel“ in Richelsdorf, „Vogelnest“ in Obersuhl, Kindertagesstätte Solz und die Kindertagesstätte Bosserode bündelt. Ihm stehen als Vorsitzender Pfarrer Andreas Schmidt-Wecken von der Kirchengemeinde Obersuhl und als seine Stellvertreterin Frauke Krauß, stellvertretende Leiterin des Kirchenkreisamtes Hersfeld-Rotenburg, vor. Dieser Zweckverband überzeugte als Pilotprojekt der Evangelischen Landeskirche mit seinen guten Arbeitsergebnissen. „Deshalb ist uns ein regelmäßiger Austausch mit ihm sehr wichtig“, betonten Schäfer und Krause. Den Kirchengemeinden stünde es frei, sich den Zweckverbänden anzuschließen. Das Ziel der Verbandsstruktur sei es, Kindereinrichtungen und Kirchenvorstände von aufwendiger Verwaltungsarbeit zu entlasten und damit mehr Freiräume für religionspädagogische Aufgaben zu schaffen. „Es gibt eigentlich nur Vorteile“, sind sich Schäfer und Krause einig. „Mit unserem Spezialwissen können wir schneller im Tagesgeschäft agieren und reagieren“, erklärten sie. Der Verbandsvorstand, zu dem je ein von den Kirchenvorständen der Verbandsgemeinden aus ihrer Mitte berufenes Mitglied plus die beiden Vorsitzenden gehören, beschließen sozusagen den Rahmen der Arbeit, Schäfer und Krause übernehmen dann den exekutiven Part. „Die Besonderheiten der Einrichtungen, ihre Schwerpunkte, sei es zum Beispiel in musischen, sprachlichen oder sportlichen Bereichen, bleiben natürlich erhalten“, versicherten beide und lobten die bisherige Arbeit der Kirchengemeinden, die sich mit großem Engagement und viel Liebe um die Tageseinrichtungen kümmerten.
Ein nächstes Arbeitsziel des Zweckverbandes sei es nun, ein pädagogisches Gesamtkonzept zu beschließen. „Durch unsere Arbeit werden Kräfte und Strukturen gebündelt“, erklärte Krause: „Unser Auftritt wird präsenter, unsere Stimme ist stark geworden.“ Auch als attraktiver Arbeitgeber wird der Zweckverband punkten können. Für Mitarbeitende der beigetretenden Tageseinrichtungen sind nicht mehr die Pfarrer und Pfarrerinnen Dienstvorgesetzte, sondern der Zweckverband ist nun ihr Chef. Flexibler Personaleinsatz, bessere Möglichkeiten zur Personalförderung sind nun einige der Vorteile.
Kinder sind in der Kirche wichtig. Deshalb müsse dafür gesorgt werden, dass die Einrichtungen für sie gut bewirtschaftet werden, betonten die Verbandsvorsitzenden.


Die Vorsitzenden des neuen, evangelischen Kita-Zweckverbandes Süd, Pfarrer Ingo Schäfer (links) und Rahel Krause, Leiterin des Kirchenkreisamtes Hersfeld-Rotenburg (Mitte), beim Besuch der Kindertagesstätte Martinskirche.

Warum wir auf Präsenzgottesdienste verzichtet haben

In Deutschland gilt ein erneuter, mittlerweile verlängerter Lockdown – mit Beschränkungen auch hier bei uns im Landkreis.
Die Vermeidung von Ansammlungen im öffentlichen Raum, aber auch die Reduzierung der Anzahl von Menschen, die sich im öffentlichen Raum bewegen, ist der Hintergrund dieser Beschränkungen. Wir, die Stadt- und Johanneskirchengemeinde zu Bad Hersfeld, wollen dabei den Spielraum nicht komplett ausnutzen, den die Regelungen des Staates eröffnen. Vielmehr wollen auch wir – in unser aller Interesse – einen Beitrag zur Reduzierung des Infektionsausbreitung leisten.
Nach intensiver Beratung im Kirchenvorstand werden darum in unserer Kirchengemeinde keine Präsenz-Gottesdienste bis mindestens 31. Januar 2021 mehr stattfinden.

Aus 5 mach 2 – Neustrukturierung der Pfarrbezirke

Nach dem Weggang von Pfarrerin Scheer und der Streichung der 3. Pfarrstelle der Stadt- und Johanneskirchengemeinde zu Bad Hersfeld im Jahre 2024 ergab sich für den Kirchenvorstand die Notwendigkeit, den Pfarrbezirk von Pfarrerin Scheer auf die beiden verbleibenden Pfarrbezirke aufzuteilen. Daraus ergibt sich folgende Neuordnung: Die Straßen werden wie folgt aufgeteilt:
Das Stadtzentrum inklusive der Berliner Straße, der Nachtigallenstraße und der Simon-Haune-Straße gehören zum Pfarrbezirk I.
Alle Straßen süd-östlich, also Kurpark und Johannesberg zum Pfarrbezirk II.
Pfarrerin Dr. Fiß betreut das Pfarramt III, dem kein bestimmter Pfarrbezirk sondern Dienste in der Gemeinde zugeordnet sind, wie Gottesdienste, Kasualien, Gemeindegruppen oder Gremien sowie Verwaltungsaufgaben.

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem Kurpark gehen weiterhin zur Konfirmation in die Stadtkirche. Das bedeutet, dass der Unterricht unter den Pfarrer*innen aufgeteilt wird und diese sich zwischen den Pfarrbezirken bewegen. Es wird immer ein/e Pfarrer*in beide Gruppen übernehmen und zwischen Martin-Luther-Haus und Evangelischem Gemeindezentrum Johanneskirche pendeln.
Ebenso verhält es sich beim Ewigkeitssonntag: Die Gemeindeglieder aus dem alten Pfarrbezirk V. (Johanneskirche) werden in der Johanneskirche verlesen und die Gemeindeglieder aus den alten Pfarrbezirken III. und IV. (Stadtkirche) werden in der Stadtkirche verlesen.
Die alten Bezeichnungen Pfarramt IV und V sind weggefallen. Der Bezirk Stadtkirche firmiert nun unter der Bezeichnung Pfarramt I und der Bezirk Johannesberg unter Pfarramt II. Das Pfarramt III bleibt noch bis zur Aufhebung 2024 bestehen.
Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an (Vorsitzende des Kirchenvorstands Caro Friebe, Tel.: 916666; Pfrin. Dr. Fiß, Tel.: 7940903; Pfr. Jaeger, Tel.: 1 44 86)

Pfarrer Holger Grewe: “Nach 10 Jahren Bilanz gezogen.”

Nach gut 10 Jahren verabschiedet sich Pfarrer Holger Grewe als Gemeindepfarrer auf dem Johannesberg. Seit 2013 ist die verbunden mit der Stadtkirchengemeinde.

Vor gut zehn Jahren hat Grewe sich am 16. Juli, dem Tag als er als Pfarrer für die Johanneskirche gewählt wurde, vorgenommen, genau zehn Jahre später zu schauen, was für ihn dann das Richtige ist, was er tun will. Dabei stellte er fest, dass er künftig einen stärkeren Schwerpunkt auf die Seelsorge setzen will.
Das tut er nun, wenn er in den Kirchenkreis Fulda wechselt, wo er mit einer halben Stelle für die Klinikseelsorge und mit einer halben Stelle als Kirchenkreispfarrer für die Vertretung von Vakanzen zuständig ist. Der Abschied vom Johannesberg und aus Bad Hersfeld falle ihm schwer.
Der Verabschiedungsgottesdienst findet via ZOOM statt.
Mit dem untenstehenden Link können Sie sich am 24. Januar, schon ab 15.00 Uhr, ganz einfach einwählen (Gottesdienstbeginn ist um 15.30 Uhr).
Sie klicken drauf und gehen dann auf „An Meeting teilnehmen“.
Dann erlauben Sie noch „Mit Computer-Audio beitreten“ und „Mit Video beitreten“ und werden danach durch den Warteraum eingelassen und sind live dabei. Sollten Sie technische Probleme haben, rufen Sie gern unter der Nummer 06621/14486 oder 06621/7968288 an. Dort wird Ihnen geholfen.

https://zoom.us/j/98180700436?pwd=STh1dlljaVNrQTNnTEtyYmlkQWtSUT09

Meeting-ID: 981 8070 0436
Kenncode: adQ64c

Schnelleinwahl per Telefon: 0049 69 7104 9922 + 981 8070 0436 (Meting-ID) +# +892 2842 (Kenncode) +#
Meeting-ID: 981 8070 0436
Kenncode: 892842

Die Vakanzvertretung wird Pfarrer Frank-Nico Jaeger übernehmen.