Hinweise zum Infektionsschutz

 

  • Sie betreten den Kirchenraum nur mit einem Mund-Nase-Schutz.
  • Sie achten auf den Mindestabstand (1,50 – 2,00 m) zu anderen Personen, ganz besonders beim Hinein- und Hinausgehen.
  • Sie dürfen sich nur auf markierte Plätze in den Bänken setzen.
  • Sie begrüßen und verabschieden sich ohne körperlichen Kontakt.
  • Sie benötigen kein Gesangbuch, da auf Gemeindegesang vorerst verzichtet werden muss.
  • Am Eingang müssen Sie sich die Hände desinfizieren.
  • Die Empore ist für Besucher/innen gesperrt.
  • Wer am Gottesdienst teilnehmen will, muss sich in eine Anwesenheitsliste eintragen lassen.Der Kirchenvorstand der Stadt- und Johanneskirchengemeinde

In Coronazeiten: Die Heiligen Drei Tage in der Hausgemeinschaft

Auch in Coronazeiten tut es gut, den Weg der Passion Jesu mitzugehen. Die hochladbaren Texte helfen hierbei, die Heiligen Drei Tage von Gründonnerstag bis zur Osternacht in der Hausgemeinschaft zu feiern. Technische Zusatzausrüstung ist nicht notwendig. Denn Jesus spricht: „Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Mt 18, Die Heiligen drei Tage i d HaGem allgemein
Die Heiligen drei Tage i d HaGem LIEDER
20)

Corona-Virus: Alle Veranstaltungen und Gottesdienste abgesagt!

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Schwestern und Brüder,

aufgrund der aktuellen Empfehlungen der Bundesregierung und des Robert-Koch-Institutes im Blick auf den Coronavirus wende ich mich heute an Sie mit Handlungsempfehlungen im Umgang mit kirchlichen Veranstaltungen. Der Aufruf der Bundesregierung, nach Möglichkeit auf Sozialkontakte zu verzichten, ist im Augenblick kein Widerspruch zu gelebter Nächstenliebe, sondern ihr Ausdruck. Für die kirchliche Arbeit bedeutet das, dass wir unsere Arbeitsformen, wo immer es möglich ist, an die aktuelle Lage anpassen müssen. Darum empfehlen wir Ihnen

  1. Gottesdienste und weitere kirchliche Veranstaltungen abzusagen, vorerst bis Ende April. Stattdessen bitten wir Sie, die Kirchenräume nach Möglichkeit offen zu halten und die Glocken weiter zu läuten, auch zu den Gebetszeiten. Wir regen an, Gebetstexte zum Mitnehmen auszulegen.
  2. Über ekkw.de und facebook werden wir Ihnen Hinweise auf online abrufbare Gottesdienste und digitale Gebetsformate zur Verfügung stellen. Wir arbeiten daran, weitere geistliche Angebote über das Internet und per Telefonabruf zugänglich zu machen.
  3. Wir bitten Sie, vor Ort telefonische oder digitale Kommunikationsketten aufzubauen, damit Menschen, die zu Hause bleiben wollen oder müssen, nicht von allen sozialen Kontakten abgeschnitten sind. Denken Sie dabei besonders an ältere Menschen und Menschen mit besonderen gesundheitlichen Risiken.
  4. Bitte informieren Sie die Menschen in Ihren Gemeinden, wie sie seelsorgerliche Begleitung, z.B. auch telefonisch oder per Mail, erhalten.
  5. Wir raten dazu, Konfirmationen und Jubelkonfirmationen auf den Sommer oder Herbst zu verschieben. Das Gleiche gilt auch für Taufen und Trauungen.
  6. Tote zu bestatten ist ein Werk der Barmherzigkeit. Daher bitten wir Sie, Trauerfeiern nach Möglichkeit durchzuführen. Dazu gehören auch die Bestattungen von Menschen, die am Corona-Virus gestorben sind. Wir bitten darum, Pfarrerinnen und Pfarrer, die selbst zur Risikogruppe gehören, in den Kooperationsräumen zu vertreten.
  7. Bei Unklarheiten und Fragen wenden Sie sich bitte an die Dekaninnen und Dekane, mit denen wir in ständigem Kontakt stehen.

Mit diesen Maßnahmen wollen wir dazu beitragen, Ansteckungsrisiken zu reduzieren und zugleich die Botschaft von der Liebe Gottes weiter zu sagen und Sorgenetze zu knüpfen. So wird es hoffentlich gelingen, die Menschen in dieser ungewöhnlichen Situation gut zu begleiten. Wir stehen dabei gemeinsam vor der Herausforderung, das kirchliche Leben nicht zum Stillstand zu bringen, sondern es in anderen Formen weiter zu führen.

Möge uns dabei das Wort auf 2. Tim 1, 7 stärken und begleiten:

„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“

Ihre

Beate Hofmann

„Die Kirche kommt in dein Wohnzimmer.“

„Die Kirche kommt in dein Wohnzimmer.“
Unter diesem Titel hat die katholische Kirche in Österreich eine Sammlung digitaler Gottesdienstangebote ins Netz gestellt.
In Zeiten wie diesen ist es wichtig, über die digitalen und medialen Angebote der Kirchen zu informieren.
Da einige Menschen überlegen, ob sie am Sonntag in den Gottesdienst gehen können braucht es für diese konkrete Situation geeignete Mittel.
So gibt es natürlich die sonntäglichen Fernsehgottesdienste bei #ARD und #ZDF. Diese sind seit jeher für Menschen gedacht, die keinen Gottesdienst besuchen können.
Ebenso gibt es verschiedene christliche Angebote bei Radiosendern.
Für #Hessen hat der #hr einige kirchliche Sendungen im Angebot: https://www.kirche-im-hr.de/
Wer bei #twitter aktiv ist kann auch dort vielfältiges gemeindliches Leben finden. Unter dem Hashtag #twomplet findet jeden Abend, ab 21h, ein moderiertes Abendgebet statt.
Zahlreiche Serviceleistungen wie den Ablauf zum Mitfeiern von Gottesdiensten und das komplette Textbuch nach der Sendung, Wissenswertes zum Gottesdienst und Hintergrundinformationen, sowie theologische Zusammenhänge gibt es auch im Internet: rundfunk.evangelisch.de/kirche-im-tv/zdf-gottesdienst
Fest steht: Die christliche Glaubenspraxis wird durch das #Coronavirus ein Stück virtueller und ich denke speziell an die Menschen, die aufgrund der aktuellen Lage nicht auf gewohntem Weg ihren Glauben leben können oder auch wochentags via Medien geistliche Gemeinschaft erfahren wollen.
Wenn Sie, wenn ihr, weitere Angebote kennt, bitte ergänzt die in den Kommentaren.

Corona-Virus: Vorbeugende Maßnahmen in der Kirche

Das Corona-Virus hat Hessen erreicht. Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) hat heute Hinweise zum Verhalten in Einrichtungen und Gottesdiensten veröffentlicht.
„Hinweise zum Verhalten in Einrichtungen und Gottesdiensten der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck angesichts der Infektionsgefahr durch das CoronaVirus
 
Die EKKW bittet die Gemeinden angemessen und besonnen mit der Situation umzugehen. Die Verantwortung dafür, ob Veranstaltungen einer Kirchengemeinde stattfinden, liegt vor Ort beim jeweiligen Kirchenvorstand. Einen aktuellen Überblick über die Situation in Fragen des Corona-Virus geben die jeweiligen Bundesländer auf ihren Internetseiten.
Für öffentliche Einrichtungen der Daseinsfürsorge wie Kindertagesstätten etc. wird es Anweisungen staatlicher Behörden (Gesundheitsämter) geben, die umgesetzt werden müssen, wenn in der Umgebung Infektionsfälle bekannt geworden sind.
Bei der Feier des Abendmahls regen wir an, Einzelkelche zu verwenden oder auf das Austeilen von Wein oder Saft momentan zu verzichten. Jeder Kirchenvorstand kann auch entscheiden, in der aktuellen Situation ganz auf die Feier des Abendmahls zu verzichten.
Als Christinnen und Christen gilt unser Augenmerk nicht nur dem Schutz der Gesunden, sondern auch der Sorge für die Kranken. Wir bitten die Gemeinden, die Kranken, ihre Angehörigen und die Menschen, die in den Gesundheitsdiensten tätig sind, in ihre Gebete einzuschließen.